Rote Kugeln

iWA-Therapeut für Hashimoto Thyreoiditis

Inhalte:

  • Wiederholung relevanter Details der Grundausbildung
  • Pathophysiologie der Hashimoto Thyreoiditis
  • relevante Hormonmarker und andere wichtige Laborparameter
  • therapeutische Grundschiene bei Patienten mit Hashimoto Thyreoiditis
  • Zertifizierung zum iWA-Hashimoto-Thyreoditis-Therapeuten

Hashimoto Thyreoiditis gilt bisher als schwer reversibel zu behandelnde Autoimmunerkrankung. Sarah Rodeck hat über Jahre ein ganzheitliches Grundkonzept entwickelt, welches bei Autoimmunerkrankungen – und speziell bei Hashimoto Thyreoiditis – beachtliche Behandlungserfolge erzielt. In diesem Seminar geht sie, basierend auf der Ausbildung Pathogene Prozesse, auf Grundlagen und Therapie ein. Die Hashimoto als primär supprimierte, mit folgender kompensatorisch hochgeschalteter Immunabwehr durchläuft inflammatorische und nicht inflammatorische Phasen. Die über Jahre zunehmende fokale oder auch diffuse lymphozytäre Infiltration des Gewebes geht mit einem Anstieg der Thyreoperoxidase-Antikörper einher (ca. 90 – 95 Prozent) und endet nicht mit der vollständigen Fibrosierung oder Ausbildung eines derben Strumas. Das vermeintlich am fulminantesten getroffene Glied scheint die verlorene Ordnung der spezifischen Immunantwort, im Bezug auf die Oberflächenmoleküle der MHC Klassen, zu sein. Viel diskutierte Ursachen wie Nahrungsmittelintoleranzen oder Infektionen mit chronisch persistierenden Erregern spielen zwar eine parasymptomatische, aber keine ursächliche Rolle in der therapeutischen Herangehensweise. Während die Grundausbildung die pathogenen Zusammenspiele zeigt, die zu sogenannten Typ 2 Erkrankungen führen können, ergänzt dieses Modul diagnostische und therapeutische Ansätze bei Autoimmunerkrankungen. Einfluss auf die Differenzierungsmöglichkeit des Immunsystems und auf das ATP vermittelte, mitochondrial ordnende System zu nehmen, steht therapeutisch an erster Stelle. Die sichere Diagnosestellung als auch die exakten Kontrollen der relevanten Marker gehören ebenso zur zertifizierten Ausbildung die Behandlung von Begleit- oder Folgeerkrankungen (Beispiel: Makula Degeneration). Als Begleiterkrankungen werden Nahrungsmittelintoleranzen, Histaminosen, diverse enterohepatischen Störungen aber auch banal wirkender chronischer Eisenmangel, psychische Komponenten und vieles mehr in den Therapieablauf sinnvoll integriert. Für den Therapeuten gibt das Erkennen der inflammatorischen Phasen wichtige Hinweise, zum Beispiel könnten Eisengaben trotz ggf. bestehendem Eisenmangel eine kontraindiziert sein. In diesem Modul werden alle Möglichkeiten der Behandlungsplanung und Durchführung besprochen und anhand von Beispielen aus der eigenen Praxis geübt. Die Hashimoto Thyreoiditis ist eine ernste Autoimmunerkrankung. Die Patientenzahlen steigen zusehends und sie alle benötigen dringend kompetente Therapeuten. Nötige Labormarker, seltenere Hashimoto-Formen, Levothyroxin Medikationen kontrollieren, Patientenführung und Patientenbedürfnisse, kontraproduktive Verfahren und Folgeerkrankungen sind daher ebenso Teil dieses zertifizierten Ausbildungsmoduls.

Termine werden bekannt gegeben.

Die Kosten werden noch bekannt gegeben.

Hamburg

Voraussetzung für die Zulassung zum Zusatzmodul ist die erfolgreiche Zertifizierung zum iWA-Therapeuten. Anmeldung hier