Medikamentöse Infusionstherapie

Inhalte:

  • Inhaltsstoffe verschiedener Infusionen
  • Infusionen nach dem 6 Phasen Modell
  • praktische Durchführung einer Infusion

Im Mittelpunkt dieses Moduls steht die Vermittlung des Wissens rund um den sinnvollen Einsatz von Infusionen. Teilnehmer erlernen hier, wann einem Patienten welche Infusionsinhalte gegeben, welche Messungen im Blut und Urin als Kontrollparameter hinzugezogen werden sollten und welche Normwerte bereits als substitutionsnotwenig anzusehen sind. Unterschiede von aktivierten und nicht aktivierten Vitaminen sowie contraindizierte Aminosäuren in spezifischen pathogenen Phasen werden ebenso verdeutlicht wie der richtig kombinierte Einsatz von antioxidativen Vitaminen und Spurenelementen. Die Infusionstherapie sollte auch einen Ausgleich bei der gleichzeitigen Gabe von Allopathika darstellen können. So ist zum Beispiel die kontrollierte Gabe von B12 bei gleichzeitiger Einnahme von Betablockern außerordentlich notwendig, da diese den nitrosativen Stress eklatant erhöhen, und somit in ein noch größeres Defizit des aktivierten Holotranscobalamin (B12) führen. Eine isolierte Gabe von B12 erhöht derweil jedoch auch den Bedarf an Biotin und langfristig ebenfalls den der Folsäure. Würden diese Ungleichgewichte nicht reguliert, würde über sekundäre Wege der ATP Synthese zusätzlich die Ammoniakbildung (NH3) steigen, welche dann erneut medikamentös gebunden werden müsste. Anhand dieses Beispiels lässt sich sehr deutlich erkennen, dass das Wissen um die Interaktionen von Mikronährstoffen nicht nur bei der Infusionstherapie, sondern auch in der oralen Gabe von Vitalstoffen nötig ist. Infusionen sind ein moderates Mittel, um mehrere gut aufeinander abgestimmte Substanzen, unter Auslassung des enterohepatischen Kreislaufs, dem Körper zur Verfügung zu stellen. Doch auch symptombezogene oder Phasen abhängige Infusionstherapien stellen einen therapeutisch sinnvollen Nutzen in der Praxis dar. Die Teilnehmer wenden in dem Modul ihr in der Grundausbildung erworbenes Wissen an, indem sie Inhalte von Infusionen auf die Pathogenitätsstufe des Patienten abzustimmen lernen.

Termine werden bekannt gegeben.

Die Kosten werden noch bekannt gegeben.

Hamburg

Voraussetzung für die Zulassung zu diesem Zusatzmodul: Heilpraktiker, Heilpraktikeranwärter, Ärzte. Anmeldung hier