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Grundausbildung

Ihre Vorteile:

  • systematische Diagnose neu entdecken
  • direkt anwendbares Wissen für die eigene Praxis erwerben
  • eigene Erfahrung von Anfang an mit einbringen

Fordern Sie gern die Broschüre an und informieren Sie sich über die Grundausbildung „Pathogene Prozesse“. Sie können die Broschüre auch hier downloaden.

Speziell für die in Heilberufen Tätigen konzipiert, ist diese Ausbildung nebenberuflich ausgerichtet. Sie zielt darauf ab, neuartiges Wissen aus unterschiedlichsten Forschungsfeldern so zu vermitteln und zu organisieren, dass die eigene medizinische Tätigkeit direkt profitiert. Entlang einer übergeordneten Pathogenitätsmatrix, entwickelt von der Akademiegründerin Sarah Rodeck, erlernen Teilnehmende eine therapeutisch und diagnostisch logische Generaltheorie zur Umkehr von pathogenen Prozessen.

Dabei gelten alle bisher von Teilnehmern verwendeten Therapie- und Diagnoseformen als wichtige Bausteine, deren erfolgreiche Anwendung ebenso wie bisher unerklärliches Versagen in vergleichbaren Fällen in der Ausbildung mit reflektiert werden.

Die iWA lebt und fördert den Austausch. Intensive Lern- und Dialogbereitschaft sind erwünscht. Voraussetzung für die Zulassung zum Zertifikatskurs ist die abgeschlossene Ausbildung zum Heilpraktiker oder Arzt nach deutschem Recht. Eine mehrjährige Berufserfahrung ist erwünscht.

Mehrwert

  • zertifizierte/r iWA-Therapeut/in
  • Teilnahme an vier Intensivkursen à drei Tage
  • Analyse von Fallbeispielen der Teilnehmer
  • Praxisreflexion
  • Aufnahme in die Therapeutenliste der iWA
  • Einbindung in Ausbildung und Lehre auf Wunsch
  • eigenes Austausch- und Informationsportal medakti für Studierende kostenlos nutzbar

In den Modulkosten enthalten ist außerdem:

  • Laborwerte/Patientenwerte im Wert von insgesamt 370 Euro (über alle vier Module)
  • Nutzung von medakti im Wert von insgesamt 129 Euro (über alle vier Module)
  • 12 Monate Praxisbegleitung im Rahmen der Fallanalysen
  • Nutzung der Laborwerte-Software
  • sämtliches Lehrmaterial als ausgearbeitetes Handout

Hier können Sie sich anmelden.

  • Sechs Phasen der pathogenen Logik – Einführung in neue Denkmuster
  • Immunologische Grundlagen – praxisnahe Ausarbeitung des Immunsystems
  • Einführung in die Typenlehre
  • Laborkunde I – Verbindung neuester Laborkenntnisse mit altbewährten Verfahren

Die sechs Phasen eines pathogenen Prozesses folgen einer biologischen Logik, sofern der Prozess nicht aufgehalten wird. Es entsteht eine Pathogenitätsmatrix, die sich aus folgenden Phasen zusammensetzt: Ursachen-, Wirkungs-, Kompensations-, Intrazellular-, Giftungs- und Überlebensphase. In Kombination mit der Anamnese sowie spezifischen Laborveränderungen kann anhand einer Zeitleiste die individuelle Krankheitsphase eines Patienten ermittelt werden. Im ersten Modul wird die Kompensationsphase genauer betrachtet und analysiert, da sich dort bei einem Patienten oft die ersten Symptome auf Organebene zeigen.

Praxis: Blutentnahme aller Teilnehmer für 24-Stunden-Blut inklusive Auswertung

  • Relevanz der sechs pathogenen Phasen in der Diagnostik
  • Erreger als immunsupprimierende Faktoren
  • Immunologische Blockaden
  • Laborkunde II – Ursachenhormone und Standardlabor (vertieft das Laborwissen aus Modul 1)

Zu Beginn eines jeden pathogenen Prozesses steht eine Ursache. Die Verschiebungen von Cortisol, Thyroxin, STH und anabolen Peptiden spielen hierbei eine zentrale Rolle ebenso wie ihre Abhängigkeit zu Spurenelementen. Heutige Krankheitsbilder sind häufig geprägt von vielschichtigen Hintergrundabläufen. Dysbalancen in den biologischen Systemen nehmen zu. Die Blockaden zu diagnostizieren und ungünstige Faktoren zu lösen, ist für die Therapie von elementarer Bedeutung. Dieses Modul befasst sich tiefgründig mit Funktionseinschränkungen und dysbalancierten, konkurrierenden Systemen und deren Auswirkungen auf die Einstufung des Patienten in das Phasenmodell.

Praxis: Urinüberschichtung inklusive Auswertung

  • Gegenüberstellung von extrazellularen und intrazellularen pathogenen Abläufen
  • Relevanz der Giftungsprozesse
  • Laborkunde III – intrazellulare Metalle und hochspezifische Marker für die professionelle Praxis
  • Typologie

In Modul 3 werden die oberen (pathogeneren) Phasen der Matrix verdeutlicht. Vor allem die Kenntnis der Unterscheidung von extra- oder bereits intrazellularen Prozessen wird hier vermittelt. Solange ein System seine Störungen extrazellulär halten kann, besteht die Möglichkeit der physiologischen Selbstregulation. Wenn jedoch die Zellmembranen Schädigungen erfahren, werden Prozesse intrazellulär und eine Eigenregulation damit schwer bis kaum noch möglich. In der intrazellularen (iz4) und in der Giftungsphase (G5) stellen die vorher noch extrazellular ablaufenden Prozesse nun eine intrazellulare therapeutische Herausforderung dar. Störungen der Zellmembranen können lokal oder generalisierter vorliegen und folgen einer eigenen Dynamik. So kann das vorher physiologische NO-Gas jetzt zu einem intrazellularen Problem werden und Medikationen, die vorher sinnvoll waren, wie zum Beispiel die Gaben der Aminosäure Arginin, können in der iz4 Phase ein enormes Problem darstellen, da das nun vermehrt anfallende NO-Gas den therapeutisch notwendigen Typ 1 Switch nicht nur immunologisch inhibiert (NO wird aus Arginin synthetisiert). Dieses Beispiel verdeutlicht die Wichtigkeit der exakten Zuordnung eines Patienten in die Matrix. Zeichen für eine erhöhte NO-Gas Synthese sind zum Beispiel erhöhtes hämatokrit korreliertes Kalzium oder erniedrigte T8z oder NK Zellen.

  • Therapie als logische Konsequenz
  • Praxisnahe Anwendung des eingeführten Denkmodells
  • Erstellung individueller Therapiekonzepte
  • Abrechnung in der Praxis
  • Zertifizierung

Die klare Definition der Umkehrpunkte bestimmt die Medikation und die therapeutischen Maßnahmen. Therapien, die in der Kompensationsphase Wirkung zeigen, können in der darauffolgenden Giftungsphase nicht nur wirkungslos, sondern im schlimmsten Fall sogar schädigend sein. Als Umkehrpunkt wird der klar definierte Zeitpunkt des Patienten auf der Matrix bezeichnet, zu dem therapeutisch eingewirkt werden soll. Diese Umkehrpunkte bedürfen besonderer Obacht des Therapeuten, die getroffenen Maßnahmen sollen die Umkehrung der pathogenen Prozesse in physiologische initiieren. Über die Kenntnis des jeweiligen Störungsgrads hinaus gilt es, klare Handlungsanweisungen zwischen Patient und Therapeut zu treffen. Das fragile Moment eines Therapiebeginns handhaben zu können, ist in den späteren Phasen der Pathogenität von großem Nutzen. Sind Störungen intrazellular geworden, muss dem Behandler klar sein, dass die Funktionalität der Zellen stark herab gesetzt sein kann und er weder Höchstleistungen erwarten noch anfordern darf. Die Umkehrpunkte werden physikalisch auch als Schwebepunkte bezeichnet, was ihre Fragilität und den Bedarf nach Orientierung sowie Ordnung verdeutlicht. So sind in den späteren Phasen eines Erkrankungszustandes häufig übergeordnete Ordnungsprinzipien therapeutisch nötig, bevor organische oder die Zellen stark beanspruchende Therapien zum Einsatz kommen können. Beispiel: In Folge von chronischer Dominanz der intrazellulären Glukolyse kommt es zu einem starken Verlust des mitochondrialen ATP´s. Dieses ATP ist jedoch für eine differenzierte Zellfunktion nötig. Um das bestehende pathogene Wirkprinzip umkehren zu können, sind die Gaben von homöopathischem ATP als ordnendes und richtungsweisendes Moment gegebenenfalls primär sinnvoll.

Praxis: Zertifizierung

Vorbereitend auf die Zertifizierung werden in jedem Modul gemeinsame Fallanalysen angefertigt, die mit fortlaufender Grundausbildung umfangreicher werden. Von Modul zu Modul fließen weitere wichtige Laborparameter für die Typisierung nach dem neuen Denkmodell mit ein. Die Teilnahme an allen vier Modulen ist somit Voraussetzung für die Zertifizierung. Diese erfolgt am dritten Tag des vierten Moduls. Sie beinhaltet eine vollständige Fallanalyse mit Auswertung aller relevanten Laborparameter, Zuordnung nach dem Phasen- und Typenmodell sowie die anschließende Ausarbeitung eines individuellen Therapieansatzes.

Frühjahr 2016

  • Modul 1: 15.–17.04.2016
  • Modul 2: 13.–15.05.2016
  • Modul 3: 10.–12.06.2016
  • Modul 4: 01.–03.07.2016

 

Herbst 2016

  • Modul 1: 07.–09.10.2016
  • Modul 2: 28.–30.10.2016
  • Modul 3: 18.–20.11.2016
  • Modul 4: 09.–11.12.2016

 

Uhrzeit: jeweils von 10.00–17.30 Uhr

Pro Modul liegen die Kosten bei 890 Euro, die Ratenzahlung ist möglich. Teilnehmende, die bis acht Wochen vor Beginn des ersten Moduls die Grundausbildung verbindlich buchen, zahlen pro Modul 780 Euro. Unterbringung und Verpflegung sind in den Kosten nicht enthalten.

Die Kosten setzen sich pro Modul wie folgt zusammen:

92,50 Euro: Laborwerte/Patientenwerte
32,25 Euro: Nutzung Medakti
765,25 Euro: Lehreinheiten inkl.

  • Nutzung der Laborwerte-Software
  • 12 Monate Praxisbegleitung im Rahmen der Fallanalysen
  • sämtliche Lehrmaterialien als ausgearbeitetes Handout

Die Ausbildung findet in Hamburg statt. Die genauen Räumlichkeiten werden noch bekannt gegeben.

Voraussetzung für die Zulassung zum Zertifikatskurs ist die abgeschlossene Ausbildung zum Heilpraktiker oder Arzt nach deutschem Recht. Eine mehrjährige Berufserfahrung ist erwünscht. Anmeldung hier oder einfach das Anmeldeformular herunterladen.